• carinajunkermeier

Sport zerstört Deinen Körper

Aktualisiert: 17. Okt 2020



„Sport zerstört Deinen Körper“ - das ist eine provozierende Aussage von mir, oder?

Und ja genau das wollte ich auch erreichen. Ich denke, Du bist bei mir gelandet, wenn Du Dich auch für die Themen Gesundheit, Mindset und Fitness interessierst.

Und genau wie bei mir, gehört für Dich vielleicht auch der tägliche Sport, die tägliche Bewegung zum Alltag dazu?


Prima, Willkommen im Club!

Aber warum habe ich diesen Beitrag „Sport zerstört Deinen Körper“ genauso genannt?


Weil ich Dir einen Reminder setzten möchte, dass Du bei der körperlichen Bewegung, die Du machst, auf Deinen Körper hören sollst! Hör hin und gib acht!

Denn ich habe es ganz lange Zeit nicht getan und habe mir und meinem Körper damit großen Schaden zugefügt.


In der Zeit, als ich dem Diätwahn und dem ständigen dünn sein ausgesetzt war, bin ich gelaufen, gelaufen, gelaufen… Sinnbildlich kann ich heute auch sagen, dass ich vor meinen Problemen weggelaufen bin.

Tägliche 10-15 Kilometer gehörten da bei mir zum guten Ton. Schon der erste Schritt wieder rein in die Joggingbewegung hat einfach nur unfassbar weh getan! Aber es war mir egal, denn die Kalorien, die mussten purzeln.

Ich hab mich ständig erschöpft gefühlt und nach jedem Run, hätte ich mich am liebsten direkt wieder schlafen gelegt.


Das, was ich da betrieben habe, hat nichts mehr mit „Schweinehund überwinden“ zutun. Den Schmerzen, denen ich mich täglich selbst ausgesetzt habe, hatten etwas von Selbstsabotage und Selbstvernichtung.

Und diese krassen Worte passen auch ziemlich gut zu dem, wie ich mich damals gefühlt habe: Leer und ohne jegliches Gefühl von Glück und Liebe.

Und heute muss ich mit den körperlichen Schäden, die ich mir durch den falschen Ehrgeiz und, das nicht wahrnehmen wollen der Signale meines Körpers, leben.

Denn ich habe schon seit meiner Geburt eine Fehlstellung in der rechten Hüfte, d.h. das meine Hüftschale zu klein für den dadrin liegenden Hüftknochen ist. Durch die ständige Überbelastung habe ich die Schutzschicht zwischen diesen beiden Knochen abgerieben.


Mit diesen Schmerzen, die mal mehr und mal weniger zu spüren sind, muss ich nun leben. Sie sind ein ständiger Reminder für mich, dass ich acht gebe auf mich und meinen Körper, denn wir haben alle nur diesen Einen.


Wann hast Du das letzte Mal auf Deinen Körper gehört?


Go by heart!

Carina


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